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Böckmannstraße
11-14
Sanierung, Modernisierung, Aufstockung von 6 Gebäuden
mit 21 Wohnungen und
9 Gewerbeeinheiten

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Das Projekt umfaßt sechs Gebäude
in St. Georg, die durch ihre Gruppierung als drei straßenseitige
Vorderhäuser (11, 13, 14) und drei zurückgesetzte
Gebäude (11a, 13a, 14a) eine Hofsituation bilden. Das Ensemble
bestand einst aus einer Stockfabrik und aus Wohngebäuden
und hatte seit seiner Entstehung Ende des vergangenen Jahrhunderts
desöfteren Umbauten und Ergänzungen erfahren. Originale
Planunterlagen standen nicht mehr zur Verfügung.
Die reinen Wohngebäude 11, 13 und 13a standen weitgehend
leer, da sie in einem nicht mehr vermietbaren Zustand waren.
Das als Gewerbe genutzte Gebäude 11a stand ebenfalls weitgehend
leer. Die Gebäude 14a und 14 waren fast ausschließlich
bewohnt bzw. durch Gewerbe genutzt.
Die Eigentümergemeinschaft entschloß sich nach nahezu
dreijähriger Zusammenarbeit mit einem anderen Architekturbüro,
in deren Verlauf die LPH 1-4 bearbeitet wurden, sich von diesem
zu trennen.
Innerhalb weniger Monate mußte das gesamte Nutzungskonzept
überarbeitet werden, Abstimmungen mit Mietern erfolgen,
Ausführungsplanung sowie Ausschreibung und Vergabe durchgeführt
werden. Aufgrund der finanziellen Unterstützung des Projektes
durch die Wohnungsbaukreditanstalt war der Kostenrahmen auf
6,3 Mio. DM (r. B.) festgelegt. Ein Großteil der Statik
und der Planungen zur Haustechnik mußten ebenfalls überarbeitet
bzw. neu erstellt werden.
Die Maßnahme wurde in zwei Bauabschnitten durchgeführt
in deren Verlauf teilweise Mieter aus Wohn- oder Gewerbeeinheiten
innerhalb der Anlage umgesetzt werden sollten.
Neben der Sanierung und Modernisierung sämtlicher Gebäude
wurde zusätzlich neuer Wohnraum durch Aufstockungen oder
Umnutzung von Garagen geschaffen. Ferner mußte Gebäude
13a mit einer Pfahlgründung versehen werden. In den Wohngebäuden
des ersten Bauabschnittes wurde eine fast an Entkernung grenzende
Schwammsanierung durchgeführt. Der Hofbereich wurde neu
gestaltet und ein Teil der Gebäude mit größeren
Balkonen versehen.
Das Objekt wurde im April 2001 übergeben. Der 1. Bauabschnitt
war bereits seit April bzw. August 2000 wieder in Betrieb. Der
Kostenrahmen konnte gehalten werden.
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